Foto und Bericht von Thomas Lebeda, erschienen in der Nassauischen Neuen Presse am 18.12.2019:

 

Zum Abschluss stimmen alle mit ein

LIMBURG Adventskonzert des Gesangvereins „Eintracht“
 „Br8tett“ und Flötenquartett als Gäste

Zum Konzert am dritten Adventsonntag hatte der Gesangverein „Eintracht“ 1863 Limburg in die Stadtkirche St. Sebastian eingeladen.
Als Gäste des traditionsreichen Limburger Chores wirkten zwei weitere Ensembles mit. Da war zum einen das achtstimmige Vokalensemble „Br8tett“ aus Rauschenberg-Bracht, mit Jutta Schäfer (1. Sopran), Astrid Aillaud (2. Sopran), Heike Diehl (1. Alt), Renate Metke (2. Alt), Werner Metke (1. Tenor), Hans Aillaud (2. Tenor), Jörg Diehl (1. Bass) und Thorsten Thamke (2. Bass). Das Dpppelquartett steht wie die Eintracht unter der Leitung von Kantor Michael Harry Poths. Außerdem brillierte das Flötenquartett des Salonorchesters Oberbrechen, mit Jennifer Möbus (Querflöte), Annette Toennis (Violine), Anja Schnabel (Violoncello) und Erhard Köhler (Viola).
Der Eintracht-Chor wartete mit rundem und stimmigem Chorklang auf und eröffnete das Konzert mit dem Adventschoral „Wieder naht der heil’ge Stern“ von Lorenz Maierhofer. Nach der Begrüßung durch „Eintracht“-Präsident Richard Sauer gesellte sich das „Br8tett“ zum Chor. Gemeinsam sangen sie „Maria durch ein Dornwald ging“, das Spiritual „This little light of Mine“ und als Kontrast dazu die Motette „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Die Gäste aus dem Goldenen Grund bestachen mit präzisen und musikalisch fein gestalteten Sätzen aus den Flötenquartetten KV 285 von Wolfgang Amadeus Mozart Allegro und Adagio. Anschließend präsentierte sich das „Br8tett“ glänzend mit der Barock-Motette „Unsere Trübsal“ von Johann Ludwig Bach. Es folgte die Motette „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, an die sich das moderne Lied „Wonderful mercyful Savior“ im Arrangement von Jack Schrader mit Klavierbegleitung des Dirigenten anschloss.
Vereint mit den Sängerinnen und Sängern der „Eintracht“ ließen sie im adventlich-weihnachtlichen Programmteil zunächst „Joy to the world“ erklingen, dazu „In der Nacht von Bethlehem“ von Gordon Schultz, das besonders in die Ohren und „unter die Haut“ ging, sowie die bekannte südafrikanische Hymne „Siyahamba“, deren Ursprung und Kern ein altes Zulu-Lied ist.
In einem weiteren Block präsentierte das „Br8tett“ den sehr rhythmischen Choral „Gläubige Seel, schau, dein Herr und König will kommen“ von Michael Praetorius, dazu das sehr beliebte „Machet die Tore weit“ und die innigliche Renaissance-Komposition „Josef, lieber Josef mein“.
Es folgte das Flötenquartett mit Mozarts Andantino KV 285b und Rondo KV 298. Die „Eintracht“ trug anschließend ebenfalls einen anspruchsvollen Choral von Praetorius vor: „Gebor‘n ist uns Emmanuel“. Danach folgte mit Klavierbegleitung „Oh happy Day“. Als Höhepunkt musizierten alle Mitwirkenden gemeinsam „The Lord bless you and keep you“ von John Rutter, bei dem Jennifer Möbus von der Querflöte zum Klavier wechselte, eine gelungene und ergreifende Darbietung.
Vor dem lang anhaltenden Schlussapplaus der zahlreichen Besucher stimmten alle gemeinsam in den Choral „Tochter Zion, freue dich“ ein.